Wednesday, December 23, 2009

Stöckchen Time!

Ein Stöckchen, hab' ich mir geholt bei MC Winkel.
Bemerkung: Die Anzahl habe ich nach Bedarf angepasst. Da bin ich ganz flexibel gewesen. Im Original steht jeweils eine 3 und Plural (3 Top Filme etc.).
Reihenfolge spielt eher eine untergeordnete Rolle.

Deine Top 2 Alben aus 2009


Scooter: Under the Radar over the Top.
Sunrise Avenue: Popgasm


Dein Top Film aus 2009


2012: Selten so gelacht.

Top 3 Serien 2009


-Wenn Stromberg, aber den habe ich nur ein mal gesehen.

Top 3 Ereignisse aus 2009


-Die Geburt meiner Tochter.
-Meinen ersten Dienstwagen bekommen, einen Audi A3.
-Erste eigene KI entwickelt


Krankheit in 2009


-Kaliummangel, also Gott sei Dank nichts tragisches.

Top 5 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können


-"Disputation" mit altem Arbeitgeber wegen Arbeitszeugnis.
-Den ein oder anderen Streit.
-Der Wegfall eines Schlüsselprojekts.
-Steuernachzahlung
-Nebenkostennachzahlung
-Ein Freund von mir wurde aus China verwiesen

Top 2 Blog-Entdeckungen


Blog In Beauty, ein ehemaliger Nachbar von mir.
Nur fliegen ist schöner, ein Pilotenblog.


Fazit


Gott sei Dank ein sehr erfolgreiches 2009, obwohl die Weltwirtschaftskrise in allen Köpfen war.

Dieses Stöckchen sollte jeder nehmen, der es noch nicht hatte dieses Jahr, auf jeden Fall die auf meiner Blogroll.

Tuesday, December 22, 2009

Kleines Missgeschick?

Wie kann man ein gekochtes Ei ohne viel Aufwand in 1000 Teile zerkleinern? Sagen wir in weniger als einer Minute?

Ich habe den Test gemacht. Mit ganz konventionellen Mitteln. Ungewollt. Mithilfe einer Mikrowelle lassen sich bereits erkaltete Speisen leicht erwärmen.
Und da auch in allen Bereichen der Bio-Trend Einzug hält, also Bio-Diesel, Bio-Karotten, Bio-Kartoffeln, etc. Warum sollte es also nicht demnächst auch Bio Sprengstoff geben?

Gesagt getan, Mikrowelle auf 360 Watt eingestellt, eine Minute gewählt, kühlschrankkaltes, gekochtes und gepelltes Ei hinein, anschalten und abwarten, bis es erhitzt ist. Nach etwa 45 Sekunden macht es ein lautes BUMM in der Mikrowelle. Die Tür der Mikrowelle hat das zum Glück kalt gelassen, denn sie blieb geschlossen. Ich schalte die Mikrowelle sofort aus. Ein etwas ungewöhnlicher Geruch verbreitet sich im Raum. Vorsichtshalber lasse ich die Mikrowelle erst einmal geschlossen.
Nach kurzer Bedenkzeit, es kann jetzt eh nichts schlimmeres passieren, öffne ich die Türe des Küchengeräts, um mir die Bescherung anzusehen. Das Ei hat sich in dem Raum, der sich in dem Gerät bietet, fein säuberlich an Wände, Decke und Boden verteilt. Es sind sicherlich 1000 Teile, teils klein, teils noch 2 cm groß.
Na dann, Grundreinigung mit Schwamm, Wasser und Seife.

Monday, December 21, 2009

Amazon und gesperrte Konten

Da ich jetzt so von 2 Fällen mitbekommen habe, dass Usern bei Amazon das Kundenkonto gesperrt wurde, weil jemand anderes seine Rechnung nicht bezahlt hat, habe ich mich ein wenig auf die Suche begeben und recherchiert. Es gibt wohl so einige Leute, denen das Konto gesperrt wurde... Klar, man muss sich als Firma wehren können im WWW, aber so ein wenig weit treiben sie es damit schon.


Artikel bei der Süddeutschen Zeitung
Artikel bei der Frankfurter Rundschau

Der Fall Walter H. wird auch in der aktuellen C't Ausgabe in der Kategorie "Vorsicht Kunde!" aufgegriffen.

Friday, December 18, 2009

Soramimi und Mondegreen

Das Prinzip hinter Song-Verhörern, wie ich hier schon mal von eigenen Erfahrungen berichtete, nennt sich im Englischen Mondegreen, wie ich heute auf Spiegel Online las.

Ein Beispiel für ein Soramimi:
"Agathe Bauer" anstelle von "I've got the Power".

Mondegreen:
"Sei ein Lewenka Fisch" anstelle von "Sei ein lebend'ger Fisch"

Thursday, December 17, 2009

Hilfe, der Klimawandel kommt!

Ich war bei meinen Eltern. Wo früher noch die Bahn fuhr und der Bahnhof stand, war nur Wasser. Das Meer. Die Wellen wogten ganz sanft. Noch. Ich schwamm im Wasser, meine Schwester schaute mir vom Ufer aus zu.
"Da kommt eine Welle", rief sie mir zu. Oh ja, eine Welle.
Das Wasser hob sich um zwei Meter, etwa zwanzig Meter entfernt von uns, und das innerhalb von Sekunden. Ich konnte nicht mehr reagieren. Wir wurden überrascht und ich war plötzlich den Wellen ausgesetzt. Plötzlich war das ruhige Wasser etwas tosender.
Die erste Welle trug mich weg. Ich hatte keine Angst. Die zweite, trug mich, ganz sanft wieder an Land.
Wir gingen über die Terasse ins Haus. Die Terasse liegt etwa view meter höher als das eigentliche Ufer.
Von drinnen beobachteten wir das Unwetter. Manchmal schlugen die Ausläufer der Wellen bis an den Sonnenschirmständer, an dem sie sich zu einer weissen Gischt brachen.
Das Dorf, in dem ich groß wurde, früher noch ein Teil vom "Tor zum Odenwald", lag jetzt am Rande des Meers. Wahrscheinlich die Nordsee. Oder die Ostsee? Nein, das wäre unrealistisch. An Holland kann man jetzt wahrscheinlich nur noch denken.
Irgendwann bin ich dann aufgewacht. Alles war nur ein Traum. Keine Angst, ich bin kein Klimaschutzbefürworter geworden.

Monday, December 07, 2009

Tuesday, December 01, 2009

Bad day

Bad days come and go.

Rom 8:18-21: I consider that our present sufferings are not worth comparing with the glory that will be revealed in us. The creation waits in eager expectation for the sons of God to be revealed. For the creation was subjected to frustration, not by its own choice, but by the will of the one who subjected it, in hope that the creation itself will be liberated from its bondage to decay and brought into the glorious freedom of the children of God.

Sunday, November 29, 2009

Sunday Boredom Post

Morgen bin ich genau ein Jahr bei meinem aktuellen Arbeitgeber angestellt.

Ich mag ja Stuck und andere klassische Bauverzierungen. Und im Stuckhandel kann man diesen z.B. kaufen.

Wednesday, November 25, 2009

Monday, November 23, 2009

Away from home

Wie jedes mal unter der Woche. Aber eins lerne ich dabei zu schaetzen:
Die Wochenenden und damit die Zeit daheim mit meinen Lieben. Und daheim versuche ich dann, nur sehr wenig am Computer zu sitzen. Ich glaube die Lektion brauche ich mal, um die Zeit daheim zu schaetzen und nicht die ganze Zeit vor dem Rechner zu brueten.
Carpe diem.

Saturday, November 21, 2009

Graphologie

So, ich mache mal alles nach, nachdem "Mum" das auch getan hat.

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Michael ist selbstbewusst und bereit,
seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.

Ihm ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen.

Michael ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Er versucht, seine Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.

Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Michael ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Michael wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.


Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.

Tuesday, November 17, 2009

Staupilot

Es macht echt keinen Spass, jeden Stau mitzunehmen, den es gibt. Habe heute 2h zur Arbeit gebraucht :(

Sunday, November 08, 2009

Der Autist Stephen Wiltshire malt die Skyline von New York

Wenn man mit einem gigantischen Photographischen Gedächtnis gesegnet ist, dann kann man sich alle möglichen sichtbaren Details merken.

Stephen Wiltshire malt Manhattans Skyline

Wednesday, October 21, 2009

Die Story geht weiter

Mr. Hell macht jetzt einen auf netten CEO und versucht damit Leute zu beeindrucken. Sieht für mich nach kalkulierter PR aus.

Ich finde es rechtlich zu beanstanden, dass ein triviales Bild wie ein Pfotenabdruck überhaupt als Bildmarke anerkannt wird. Muss man sich jetzt bei jedem Trivialmotiv Gedanken machen, dass es eine Bildmarke sein könnte?

Von daher, auch wenn alle schreiben, rechtlich sei nichts zu beanstanden, ich finde, dass ein Pfotenabdruck alleingestellt keine Bildmarke sein darf. Punkt. So Jack Wolfskin und Mr. Hell, denkt euch mal eine Bessere, unverwechselbare Bildmarke aus.

Tuesday, October 20, 2009

Eine weitere Marke, die ich nicht mehr kaufen werde,

... die gerade ein wenig die Blogosphäre verärgert:

werbeblogger.de

Wieder eine völlig überzogene Reaktion einer Firma.

Und hier das ganze nochmal bei spiegel.de.

Von der Firma wurden unter anderem aufgestickte Katzenpfötchen beanstandet. Jaja, wenn es schneit und Katzen herum laufen, wird auch die Marke von J.W. verwässert, und das sogar draußen, also OUTDOOR. Geh' in die Schule, lernen, J.W.!

P.S.:
Und das gleiche aufgegriffen bei der TAZ.

Wednesday, October 14, 2009

Interessant: Exactitudes

Auf Exactitudes.com hat ein Fotograf Leute eines Millieus zu unterschiedlichen Zeiten in ähnlicher Pose aufgenommen. Nur die Kleidung ist frei ausgewählt.

Da kann man dann schauen, wer welche Kleidung trägt.

Sunday, September 27, 2009

Volkssport Messediebstahl

Manche meinen ja, es sei ein Kavaliersdelikt, auf der Messe ausgestellte Gegenstände mitgehen zu lassen. Wie auch im folgenden Fall, bei dem ein Familienvater ein Bobby Car stahl. Diebstahl von Messegütern auf der IAA.

Erinnert mich an einen Geschäftsführer, der zugab, auf der Buchmesse Bücher gestohlen zu haben -- natürlich nur früher (glauben wir es einfach mal) -- da die Aussteller sich weigerten, die Bücher zu verkaufen. Und er war auch noch stolz drauf. Da verändert sich ganz schnell die eigene Vorstellung, wie ein Verbrecher aussieht.

Thursday, September 10, 2009

Meine erste KI Entwicklung

Es wird extrem nerdy gerade. Aber da ich sowas nur ab und zu mache, setze ich nicht gleich einen neuen Blog dafür auf.

Da ich die Woche nur minimalen Druck auf der Arbeit habe, hatte ich die Zeit, eine sog. Künstliche Intelligenz (Abk.: KI) zu entwickeln. Ich habe mich für das einfachste Spiel der Welt entschieden, was meist unentschieden ausgeht: Tic-Tac-Toe. Erst einmal klingt Künstliche Intelligenz total nach Magie. Erstens künstlich und zweitens auch noch intelligent.
Dabei ist das alles ziemlich einfach: Man läßt einfach unbemerkt den Computer im Hintergrund gegen sich selbst spielen. Der Computer spielt abwechselnd sich und den Gegner und schaut sich dann immer das Ergebnis an. Dann trifft er die Annahme, dass er immer den besten Zug und der Gegner immer den für den Computer schlechtesten Zug spielen würde.
Man muss dem Programm also nur noch kurz erklären, wie das Spiel funktioniert, d.h. dass immer abwechselnd gezogen wird, wo ein Spieler hinsetzen darf und wann ein Spieler gewonnen hat.
Für die KI habe ich den einfachsten Algorithmus schlechthin genommen, sodass der Computer wirklich jeden Zug ausrechnet - es gibt auch bessere Verfahren, aber für meine erste Implementierung reicht mir auch ein "schlechter" (MiniMax) Algorithmus.
Man glaubt gar nicht, was dabei alles schief gehen kann, aber es hat mich in der Summe etwa 16h Entwicklungszeit gekostet.
Folgende triviale Fehler habe ich gemacht:
  • Beim erklären der Regeln (Man hatte bereits gewonnen, wenn noch kein einziger Stein gesetzt war, da in jedem Feld die "gleiche Farbe lag", nämlich die Farbe "null" -- oder bei der diagonale, die von links unten nach rechts oben geht, hat plötzlich der gewonnen, der seinen Stein links oben hat ... jaja, Sachen gibts...) (Fehler im Stellungsbewerungsalgorithmus)
  • Beim Vergleichen von Ergebnissen (Verloren war zwar schlechter als unentschieden, aber unentschieden nicht besser als Verloren ...) (Fehler in der Vergleichsmethode der Bewertungspunkteklasse)
  • Gab es keine gültigen Züge mehr, galt das Plötzlich als Verloren, obwohl es ein klares unentschieden war (Fehler in der MiniMax Implementierung)


Auf Deutsch, Fehler lauern an jeder Stelle im Programm. Wenn man die Liste der Fehler ansieht, die gemacht wurden, lacht man sich fast schlapp und denkt, was ein Anfänger, ist doch klar dass ...
Gelernt habe ich daraus noch viel mehr, dass man praktisch davon ausgehen darf, dass alles falsch ist, bevor man nicht abgeprüft hat, dass es richtig ist. Und dann darf man noch die Überprüfung der Überprüfung kontrollieren. Dafür hat man ja JUnit, damit man alles komponentenweise abprüft. Da die ganze Lösung aus zwei Komponenten besteht, habe ich zu Anfang folgenden Fehler gemacht: Ich habe zuerst dass ganze Tic-Tac-Toe spiel überprüft und anhand ein paar weniger Stellungen geschaut, ob der Computer den "logisch richtigen" Zug macht. Wen wundert es, dass hat er zu Anfang natürlich nicht gemacht.
Mein Fehler war, 2 Komponenten gleichzeitig abzuprüfen, und nicht erst die Klassen der Kernkomponente
  1. Bewertungspunkteklasse auf Richtigkeit für alle Möglichkeiten testen (1 besser Unentschieden, Verloren schlechter als Gewonnen etc.)
  2. Computer zieht abwechselnd sich und den Gegner, ruft die Bewertung auf, vergleicht, sucht das beste bzw. schlechteste heraus - einmal für einen flachen Baum, einmal für einen etwas tieferen.

Also musste "ein Spiel" erfunden werden, welches noch einfacher ist, als TicTacToe - dies war sehr schnell gefunden - man spielt einfach mit Bäumen und jedes Blatt hat einen Wert :) Und dann schaut man, ob sich der Computer das beste Blatt genommen hat.

Jetzt führt der Computer bei der tiefsten Berechnungsstufe bei freiem Feld auch den richtigen Zug aus: Er setzt einfach in die Mitte. Und dass, obwohl dass Programm nur weiß, welche Endstellung verloren, gewonnen oder unentschieden ist.
Und da das ganze so schön Komponentenweise (Modular) aufgebaut ist, kann ich dem Programm einfach die Schach-, Dame- oder Mühle Regeln beibringen, ohne den MiniMax Algorithmus nochmal schreiben zu müssen.

(Die Problematik der schnellsten Lösung (für Maximierung, bzw. umgekehrt im Fall der Minimierung), d.h. dass ein direkter Sieg angestrebt wird anstelle von einer gleichwertigen, aber längeren Lösung, habe ich hier einmal ausgeklammert - diese wurde aber beim implementieren berücksichtigt und funktioniert auch)